Dienstag, Mai 23, 2017

[Buchvorstellung] Zwei Wochen im Sommer von Rose Bloom | Romancewoche 2017

ÜBER DAS BUCH

Titel: Zwei Wochen im Sommer
Autor: Rose Bloom
Erscheinungsdatum: 03.04.2017
Verlag: Forever by Ullstein
Genre: Liebesroman
Seitenanzahl: 256
ISBN: / (eBook)
Preis: 3,99 (eBook)
Reihe?: Nein (oder zumindest habe ich nirgends Informationen dazu gefunden)

Im Rahmen der Romancewoche 2017 habe ich die Ehre, euch heute das Buch "Zwei Wochen im Sommer" von der Autorin Rose Bloom, vorstellen zu dürfen.

Die Geschichte „Zwei Wochen im Sommer“ ist etwas leichter als die üblichen Geschichten von Rose Bloom. Sie besitzt zarten Humor, ein paar lockere, etwas klischeebehaftete und dramatische Ereignisse mit viel Gefühl, ein tolles Setting und eine ausdrucksstarke Schreibweise. - Books ~ The Essence of Life

In dem Buch geht es um Lena, die erst kürzlich von ihrem Freund verlassen wurde und mit ihrer besten Freundin nach Gran Canaria reist, um ihn dort endgültig aus dem Kopf zu bekommen. Auf dem wunderschönen Gran Canaria lernt sie Dominik kennen, der als Summer Boy das komplette Gegenteil von ihrem Ex-Freund Erik darstellt. Die beiden beginnen eine heiße Urlaubsromanze miteinander, doch Lena muss bald merken, dass der abenteuerlustige und höchst gefährliche Lebensstil (z.B. als leidenschaftlicher Motorradfahrer) von Dominik so gar nicht ihren Vorstellungen vom Leben entspricht.
Nach ihrem Urlaub auf Gran Canaria kommt sie wieder mit ihrem Ex Erik zusammen, der sich bei ihr entschuldigt, und mehr noch, die beiden verloben sich schließlich miteinander.
Drei Jahre später läuft sie ihrer Urlaubsromanze Dominik wieder über den Weg, der immer noch ein Teil ihres Herzens gehört.
Wie kann sie Dominik vergessen? Sie muss so schnell wie möglich ihn aus ihrem Kopf streichen, doch das ist einfacher gesagt als getan. Das Herz macht, was es will ...

Zur Leseprobe:

Der Inhalt klingt doch schon mal gut, oder? (Bei dem Text oben handelt es sich übrigens nicht um den originalen Klappentext, sondern um meine eigene Version.) Und auch das Cover finde ich total gelungen, da die Insel im Hintergrund einen als LeserIn sofort für sich einnimmt und man, schon bei dem bloßen Anblick, mit dem Kopf in den Urlaub katapultiert wird.

Falls ich euer Interesse für das Buch geweckt haben sollte, habe ich euch hier zwei Rezensionen von anderen BloggerInnen herausgesucht:

(Rezension) Zwei Wochen im Sommer von Books ~ The Essence of Life
{Rezension} Rose Bloom - Zwei Wochen im Sommer von Bücherwelt auf Samtpfoten

Auch auf dem Blog der lieben Jessi von Books Heaven könnt ihr eine Buchvorstellung zu "Zwei Wochen im Sommer" finden: https://xobooksheaven.wordpress.com/2017/05/23/romancewoche-buchvorstellung-zwei-wochen-sommer

Da dieser Post vor allem der Autorin von "Zwei Wochen im Sommer" zugute kommen soll, möchte ich an dieser Stelle gerne ihre Autorenseite verlinken.

Rose Blooms Homepage: http://rose-bloom.de/

Vielen Dank für die Möglichkeit, den Lesern der Romancewoche dieses tolle Buch vorstellen zu dürfen!
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Montag, Mai 15, 2017

Montagsfrage #5


Ins Leben gerufen wurde die Montagsfrage ursprünglich auf paperthin.de, doch seit längerem moderiert Buchfresserchen die Montagsfragen und lädt alle Buchlogger/Innen herzlich dazu sein, sich an ihren wöchentlichen Fragen zu beteiligen.

Zur Frage der Woche:

Montagsfrage: Gibt es ein Buch, dass du früher richtig gern mochtest, aber inzwischen nicht mehr?

Ein konkretes Beispiel habe ich nicht, da die meisten Bücher, die ich früher gelesen habe, mittlerweile entweder bei mir in Vergessenheit geraten sind, oder ich sie nach wie vor mag. 

Mir fällt da nur dieses eine - nicht so konkrete - Beispiel ein: Als Kind war ich unglaublich fasziniert von Vampiren und ich habe diese Faszination noch bis heute nicht komplett ablegen können. Der einzige Unterschied zu damals ist, dass ich mich nicht mehr von jedem x-beliebigen Vampirroman begeistern lasse, er muss schon eine sehr besondere Story haben, um sich von den 1377491327043 Geschichten zu diesem Thema abheben zu können.

Früher hat es mir gereicht, wenn Vampire darin vorkamen, das machte die Geschichte für mich fast schon automatisch zu einem absoluten Highlight. Heute lese ich nur noch sehr wenig Vampirgeschichten, weil das Thema so ausgelutscht ist und es deswegen schwer ist, gute Literatur mit diesen Fabelwesen darin zu finden. Ich denke, im Vergleich zu früher habe ich jetzt einfach viel höhere Ansprüche an eine Geschichte, damit sie mich entsprechend unterhalten kann.

Welches Buch bzw. welche Bücher sind es bei euch, die sich mittlerweile total unbeliebt gemacht haben? 

Und habt ihr für mich Empfehlungen zu Büchern rund um das Thema Vampire oder vampirähnliche Wesen, die ich unbedingt noch lesen muss?
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[Rezension] 13 Reasons Why von Jay Asher. 13 Gründe, warum man dieses Buch unbedingt lesen sollte

Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf »Play« – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die tot ist. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe haben zu ihrem Tod geführt, dreizehn Personen hatten ihren Anteil daran. Clay ist einer davon ...
Quelle: Thalia

ÜBER DAS BUCH

Titel: Tote Mädchen lügen nicht
Autor: Jay Asher
Erscheinungsdatum: 11.01.2017
Verlag: Penguin Books Ltd
Genre: Drama
Seitenanzahl: 320
EAN: 978-0-14-138777-2 (engl. Taschenbuch)
Preis: 8,99 (engl. Taschenbuch)
Reihe?: Nein

Zitat

A lot of you cared, just not enough. - Seite xy

MEINE MEINUNG

Da es sich bei diesem Buch um ein ganz besonderes handelt, möchte ich ihm auch eine ganz besondere Rezension widmen, die aus 13 Gründen besteht, warum man dieses Buch unbedingt lesen sollte. Ich will jetzt nicht lange um den heißen Brei herum reden, das einzige, was ich anmerken möchte, ist, dass ich das Buch auf Englisch gelesen habe. 

Und hier kommen auch schon die 13 Gründe, warum man dieses Buch unbedingt lesen sollte ...

1. Hannah Baker ist nicht nur eine fiktionale Figur, sie könnte genauso gut das Mädchen von nebenan sein, dem ihr jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit begegnet, aber kein Wort mit ihr wechselt.

2. "13 Reasons Why" öffnet euch die Augen und Ohren für eure Mitmenschen, ob ihr wollt oder nicht.

3. Clay ist süß. :D #Boycrush

4. Hinter dem Buch steht eine extrem wichtige Botschaft, an die man sich von Zeit zu Zeit erinnern sollte: Unsere Worte und Handlungen können das Leben eines anderen beeinflussen und sich negativ auf ihn auswirken, egal wie harmlos sie zunächst auf uns wirken mögen.

5. Es trifft euch ins Herz und berührt euch im Inneren.

6.  Das Buch setzt sich mit einem Thema auseinander, mit dem immer mehr Teenager zu kämpfen haben: Mobbing an Schulen und im Netz.

7. Das Buch  ist eine Erinnerung daran, dass wir Mädchen uns nicht wie ein Stück Fleisch behandeln oder als "Schlampen" bezeichnen lassen dürfen, sondern - um unser selbst und anderer willen - für einander einstehen müssen.

8. Es wird ein Horrorszenario beschrieben, dass auch im realen Leben jederzeit zur Realität werden könnte, da Mobbing jeden treffen kann und nicht nur die Menschen, von denen wir es erwarten oder gewöhnt sind.

9. Weil man sich beim Lesen nicht nur mit einem ernsten Thema konfrontiert sieht, sondern es auch noch so unglaublich spannend ist, dass man es in 24 Stunden komplett durchlesen kann.

10. Wenn ihr das Gefühl habt, euer Gesprächsstoff mit Freunden und Familie geht euch regelmäßig aus, dann hilft euch dieses Buch definitiv.

11. Einfach darum. (Ja, schlagkräftige Argumente finden kann ich. *lach*)

12. Das Buch ist herzzerreißend, voller Denkanstöße und wird euch so richtig fertig machen. Bam!

13. Der wichtigste Grund von allen: Weil "13 Reasons Why/Tote Mädchen lügen nicht" ein verdammt gutes Buch ist.

Fazit

Wie kann ich es wagen, dieses Buch zu bewerten, nachdem mich die Geschichte und die dazugehörige Serie mit ihren Bildern derart fertig gemacht hat? Die Antwort lautet gar nicht. Lest einfach das Buch, guckt die Serie und lasst beides auf euch wirken, dann werdet ihr wissen, wovon ich spreche. ;-)
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Montag, Mai 01, 2017

Montagsfrage #4

Ins Leben gerufen wurde die Montagsfrage ursprünglich auf paperthin.de, doch seit längerem moderiert Buchfresserchen die Montagsfragen und lädt alle Buchlogger/Innen herzlich dazu sein, sich an ihren wöchentlichen Fragen zu beteiligen.

Zur Frage der Woche:

Montagsfrage: Führst du Leselisten (egal welcher Art)? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht? Wie sehen diese Listen aus?

Ja, ich führe eine Leseliste, allerdings nicht, um mir vorzumerken, welche Bücher aus meinem Regal oder von meiner Wunschliste ich demnächst lesen will, sondern um eine Übersicht, über alle gelesenen und neuen Bücher innerhalb eines Jahres, zu behalten. 

Das sieht dann so aus: 

Hier könnt ihr das Arbeitsblatt sehen, das mir eine Übersicht über alle Bücher verschafft, die ich in einem Monat/im Jahr gelesen und neu dazu bekommen habe. Und außerdem behalte ich so einen ungefähren Überblick über mein Jahresziel (75 Bücher) und über meinen SUB (Stapel ungelesener Bücher). 

Ihr werdet mich jetzt höchstwahrscheinlich für total bekloppt halten, aber ich bin halt ein Mensch, der gerne alles unter Kontrolle hat und ich liebe die Einfachheit von Excel. Ich muss lediglich alle Bücher in die unten stehende Tabelle eintragen und schon rechnet mir Excel alles Wissenswerte aus, ohne dass ich einen Finger krumm machen muss. Eine ähnliche Tabelle habe ich auch für meine Neuzugänge, über die mir Excel ebenfalls alle Informationen wie Bücher und Kosten pro Monat liefert. 


Und darüber hinaus bekomme ich von Excel auch noch diese wunderschönen und super hilfreichen Statistiken angezeigt:

Ich hoffe, ich konnte euch mit meiner Antwort zu dieser Frage mal so richtig schocken, denn die meisten von euch werden wohl eine simplere Antwort bzw. eine simplere Liste erwartet haben. :D Die Excel-Tabelle ist übrigens noch nicht komplett fertig, da mir in manchen Spalten noch die passenden Formeln fehlen.

Wie haltet ihr es mit den Leselisten?
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[Bloggerinterview] Booksworld - die Welt zwischen den Zeilen

Da ich mit den Bloggerinterviews etwas im Verzug bin, werden heute zwei Interviews online kommen, und zwar ist dies der erste von zwei Beiträgen.

In dem Ausschnitt unten könnt ihr die Facebookseite der lieben Alexandra sehen, die sich mit ihrem Blog "Booksworld - die Welt zwischen den Zeilen" den - für dieses Format - üblichen Fragen gestellt hat.

Booksworld - die Welt zwischen den Zeilen auf Facebook: https://www.facebook.com/BooksworldDieWeltZwischenDenZeilen/


Legen wir mit dem Interview los ...

Ho(l)la und vielen Dank für das Interview! Zu Beginn einmal eine kurze Vorstellung, wer Du bist, was Du machst, alles darf - nichts muss.

Mein Name ist Alexandra und ich bin 22 Jahre alt. :-)
Ich habe dieses Jahr meine Ausbildung im Steuerbüro beendet und fange im Herbst an Buchwissenschaft und Germanistik zu studieren. Seit ich 13 bin schreibe ich auch selber und möchte dieses Jahr meinen ersten Roman beenden.
Meinen Blog führe ich mit drei anderen tollen Mädels, die ich durch eine Büchergruppe gefunden habe.
Wir sind erst ein paar Monate alt und versuchen noch unseren Weg zu finden.

1. Wie bist Du zum Bloggen über Bücher gekommen? Was war Deine Motivation dahinter, überhaupt bloggen zu wollen?

Zum Bloggen bin ich durch einen Post meiner jetzigen Bloggerpartnerin gekommen. Sie suchte Leute, die Lust haben, mit ihr einen Blog zu eröffnen, weil ihr das alleine zu viel Arbeit war.
Ich hatte direkt Lust. Mit dem Thema Bloggen hatte ich mich vorher nicht so viel auseinander gesetzt, aber mittlerweile folge ich auch selber sehr vielen Blogs und habe Freude an unserer Seite. Ich liebe es mich zu Büchern auszutauschen und wollte anfangen mehr Rezensionen zu schreiben, um gerade unbekanntere Autoren zu unterstützen.

2. Welche drei Bücher würdest Du auf die berühmte einsame Insel mitnehmen und weshalb gerade diese drei?


Twilight, weil es meine Leidenschaft für Bücher unheimlich gesteigert hat und der Auslöser war, um selber zu schreiben.
Vampire Academy, weil mich die Geschichte geprägt hat, die Beziehung der Hauptcharaktere mich an meine eigene Beziehung erinnert hat und ich allgemein Vampire liebe.
Shades of Grey, weil ich die Message toll finde, wozu Liebe uns bewegen kann.

3. Buchhandlung vs. Online-Shop – wo kaufst Du den Großteil Deiner Bücher ein? Gebraucht oder neu?

Ich kaufe fast nie in einer Buchhandlung, weil mir der Weg in die Innenstadt einfach zu umständlich ist. Neue Bücher kaufe ich hauptsächlich bei Amazon. Seit meinem rapiden Bücherkaufanstieg kaufe ich auch viel gebraucht auf verschiedenen Seiten.

4. Nenne drei sehr lustige Fakten über Dein Verhältnis zu Büchern (Alltagssituationen, merkwürdige Angewohnheiten, Leseroutine etc.) und baue eine falsche Information mit ein, über die ich und meine Leser spaßeshalber nachdenken dürfen. *lach*

- Ich muss vor dem Einschlafen mein aktuelles Buch gestreichelt haben
- Ich muss Bücher in einem oder zwei Tagen am Stück lesen können
- Bei jedem Buch, das ich lese, stelle ich mir ein anderes Ende vor

Sagt es viel über mich aus, dass ich nicht auf den ersten Fakt mit den Buch-Streicheleinheiten tippe? *lach* Ich schätze, dass Letzteres falsch ist, da es immer und überall Bücher gibt, die berechenbar genug sind, um das Ende vorausahnen zu können. 

5. Wie viele Bücher hast Du im Schnitt auf Deinem Stapel ungelesener Bücher? (Alternativ: Wie viele Regale ungelesener Bücher hast Du?)

Früher hatte ich nie einen SUB. Seit einigen Monaten ist dieser auf über 100 angestiegen.

6. Wenn Du mit dem Lesen pausierst, liest Du dann das Kapitel immer erst zu Ende oder hörst Du auch mal mittendrin auf?

Ich versuche immer das Kapitel zu Ende zu lesen, wenn es geht

7. Worauf achtest Du beim Kauf eines Buches? Was für Kriterien muss ein Buch erfüllen, damit Du es Dir kaufst? Bist Du ein "Coverkäufer"?

Jein. Das Cover muss mich ansprechen, aber entscheidend ist der Klappentext. Die Geschichte muss mich einfach interessieren. Und ich mag Klichees und vorhersehbare Geschichten. :D

Du hast es geschafft! Fast. Zum Ende unseres Interviews hin möchte ich Deine grauen Zellen gerne noch einmal mit einem kleinen Spiel zum Nachdenken anregen. Entweder, Oder.

Entweder ... einen Monat lang in einem U-Boot leben Oder ... einen Monat lang in einer Raumstation leben
Einen Monat in einer Raumstation leben

Entweder ... im Lotto gewinnen Oder ... fünf richtig gute Freunde finden
im Lotto gewinnen -> gaanz viele Bücher kaufen und evtl nicht mehr viel arbeiten müssen -> mehr Zeit zum Lesen
(Richtig gute Freunde habe ich bereits; wenn die nicht da wären, hätte ich imaginäre Freunde)

Entweder ... verlernen wie man schreibt Oder ... verlernen wie man liest

Verlernen wie man schreibt

Entweder ... alle Deine Klamotten verbrennen müssen Oder ... 90% all Deiner Bücher verbrennen müssen
alle Klamotten verbrennen müssen

Entweder ... in einem "SAW"-Film sterben Oder ... in einem "Final Destination"-Film sterben
In Final Destination sterben (da ging es oft schneller oder?)

Vielen Dank für deine Bereitschaft, dich meinen ulkigen Fragen zu stellen. Und wie immer: Wenn EUCH das Interview gefallen hat, dann schaut auf ihrer Facebookseite vorbei!

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Freitag, April 28, 2017

[Rezension] Medusas Fluch von Emily Thomsen

Medusa wird von ihrer Mutter Gaia verflucht: Jeder Mann, den sie liebt, erstarrt zu Stein. Sie muss mit ansehen, wie ihre große Liebe stirbt, und zerbricht beinahe daran. Das will die junge Gorgone nie wieder ertragen müssen. Sie entscheidet sich für ein abgeschiedenes Leben in der Menschenwelt. Nach Jahrhunderten der Einsamkeit begegnet ihr der geheimnisvolle Jendrik, dem sie sich nicht entziehen kann und Medusas Fluch erwacht von Neuem.
Quelle: Thalia

ÜBER DAS BUCH

Titel: Medusas Fluch
Autor: Emily Thomsen
Erscheinungsdatum: 11.01.2017
Verlag: /
Genre: Fantasy
Seitenanzahl: 216
EAN: 9783738099126 (eBook)
Preis: 2,99 (eBook)
Reihe?: Ja; Teil 1 von ?

Meine Meinung

Heutzutage gibt es auf dem Buchmarkt eine Menge Geschichten, die sich auf Themen aus der griechischen Mythologie beziehen und da muss man schon mal aufpassen, dass die Themen nicht schon zu ausgelutscht sind. Auch das Einarbeiten von griechischer Mythologie in die eigene Geschichte stelle ich mir sehr schwer vor, doch selbst das ist Emily Thomsen mit "Medusas Fluch" definitiv gelungen.

Bei "Medusas Fluch" handelt es sich, wie der Name schon sagt, um eine Neuinterpretation der klassischen Medusa, welche die meisten von euch nur mit Schlangen auf dem Kopf und Augen kennen werden, die jeden, der in sie hineinsieht, zu Stein verwandelt.

Bei dieser Medusa handelt es sich um ein bildschönes Mädchen, auch Marie genannt, die ihre einstige Heimat verlassen und ihre Kräfte als Göttin aufgegeben hat, um bei den Menschen zu leben und so ihrer kontrollsüchtigen Mutter Gaia zu entkommen. Und dabei ist ihre Mutter - in ihren Augen - nicht nur ein Kontrollfreak, sondern aufgrund des Fluches (jeder Mann, für den sie Liebe empfindet, erstarrt zu Stein), den sie ihr auferlegt hat, auch die Ursache von all ihrem Leid.

Wie bei fast jedem Fantasy-Buch, durfte auch hier nicht der Typ fehlen, der die ganze Welt der weiblichen Protagonistin mit seinem Charme erschüttert. Diese Rolle wurde Jendrik zuteil, der hier leider eher oberflächlich skizziert wurde. Außerdem war mir seine Art am Anfang etwas zuwider, da er für meinen Geschmack zu aufdringlich war, was jedoch im Verlauf der Geschichte besser wurde, so dass er am Ende doch noch meine Sympathie gewonnen konnte.

Die letztlich angeblich tiefe Liebe zwischen Medusa und Jendrik war für mich aufgrund der Schnelligkeit, mit der sie sich entwickelt hat, zuerst nicht nachvollziehbar. Man hat sich gerade erst kennengelernt, fühlt sich anfangs sogar von dem Typen bedrängt und dann liebt man sich plötzlich?

Meine eigene Ansicht ist, sich erst eine Weile kennenzulernen und erst dann die magischen drei Worte fallen zu lassen, aber ich bin da relativ altmodisch. Außerdem muss man auch bedenken, dass das Buch nur etwas mehr als 200 Seiten hat, deshalb verzeihe ich dir diese Kleinigkeit, liebe Emily. :D

Lesenswert

Das Buch hat seine Stärken und Schwächen, wobei die Stärken, durch eine starke weibliche Protagonistin und der süßen, wenn auch übereilten Liebesgeschichte, definitiv überwiegen. Auch der Schreibstil hat mir gefallen, er war sehr locker, aber dennoch anschaulich und bildhaft. "Medudas Fluch" hat mir ein paar schöne Lesestunden beschert und ich kann es ohne jegliche Bedenken an jeden weiterempfehlen, der gerne und viel in dem Genre Fantasy liest.

Mehr zu meinem Bewertungssystem ...
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Montag, April 17, 2017

[Bloggerinterview] Diabooks78

Heute möchte ich euch Nadjas tollen Blog "Diabooks78", rund um das Thema Bücher, vorstellen.
Auf "Diabooks78" könnt ihr Bücher und Autoren von A-Z und jede Menge Kurzrezensionen sowie Buchvorstellungen finden. Außerdem ist sie auf dem ersten (und zweiten) Blick eine sehr selfpublisherfreundliche Bloggerin, wie sich aus ihren monatlichen Protagonisteninterviews mit teils kleineren Autoren/Innen und den Rezensionen herauslesen lässt.

Diabooks78 auf Blogspot: http://diabooks78.blogspot.de/
auf Facebook: https://www.facebook.com/diabooks78/


Ho(l)la und vielen Dank für das Interview! Zu Beginn einmal eine kurze Vorstellung, wer Du bist, was Du machst, alles darf - nichts muss.

Hallo! Freu mich dabei zu sein. Mein Name ist Claudia und ich komme aus dem wunderschönen Salzkammergut. Lesen ist meine Leidenschaft, Mathematiklehrerin mein Beruf.

1. Wie bist Du zum Bloggen über Bücher gekommen? Was war Deine Motivation dahinter, überhaupt bloggen zu wollen?

Wie bin ich zum bloggen gekommen? Gute Frage. Eigentlich wollte ich eine Art Archiv für meine gelesenen Bücher anlegen und außerdem hat mir die Menge der gelesenen Bücher niemand geglaubt. Jetzt ist es schwarz auf weiß da und alle nehmen die Tipps gerne an, wenn es um Bücher geht.

2. Welche drei Bücher würdest Du auf die berühmte einsame Insel mitnehmen und weshalb gerade diese drei?

Nur drei? Schwierig. Lass mich überlegen.
1) Sammelband von "Der Herr der Ringe"
2) Der Hobbit
3) Dracula
Warum? Ich bin ein riesiger Tolkien-Fan und ich liebe seine Bücher. Genauso geht es mir mit den Klassiker von Bram Stoker

3. Buchhandlung vs. Online-Shop – wo kaufst Du den Großteil Deiner Bücher ein? Gebraucht oder neu?

Ich kaufe teilweise bei Amazon, aber auch bei Medimops, Arvelle oder rebuy
Am liebsten bestelle ich allerdings bei Thalia und hole mir meine Schätze im Laden vor Ort ab, wo natürlich dann auch immer das eine oder andere auch noch mit nach Hause geht, weil es sich in der Buchhandlung langweilt.

4. Nenne drei sehr lustige Fakten über Dein Verhältnis zu Büchern (Alltagssituationen, merkwürdige Angewohnheiten, Leseroutine etc.) und baue eine falsche Information mit ein, über die ich und meine Leser spaßeshalber nachdenken dürfen. *lach*

1) In der Schule lese ich gerne mal auch in der Stunde ein gutes Buch, während des von mir eingeführten Lesebrunchs.
2 ) Gelesen wird praktisch immer. Mich ohne Buch, ist wie das achte Weltwunder entdeckt zu haben.
3) Jeder Schüler muss im Monat neben den Mathematikaufträhen zumindest immer ein Buch lesen.

Ich tippe auf Nummer 3), da es schon sehr unwahrscheinlich ist, dass Schüler im Mathematikunterricht ein Buch lesen müssen, oder nicht?

5. Wie viele Bücher hast Du im Schnitt auf Deinem Stapel ungelesener Bücher? (Alternativ: Wie viele Regale ungelesener Bücher hast Du?)

Ich habe einen viel zu großen SuB. Aber da die meisten ebooks sind und ich in Sachen Tetris perfekt bin, sind es noch keine Regale, sondern nur ein paar Quadrate im Ikearegal. Die 350Prints verschwinden praktisch. :-)

6. Wenn Du mit dem Lesen pausierst, liest Du dann das Kapitel immer erst zu Ende oder hörst Du auch mal mittendrin auf?

Ich lese immer das Kapitel zu ende. Deswegen mag ich Bücher mit langen Kapiteln nicht so gerne. Aber einfach mittendrin, das geht gar nicht. Das passiert nur, wenn ich mittendrin einschlafe.... ;-)

7. Worauf achtest Du beim Kauf eines Buches? Was für Kriterien muss ein Buch erfüllen, damit Du es Dir kaufst? Bist Du ein "Coverkäufer"?

Nein, ein Coverkäufer bin ich nicht. Ich muss sagen, dass ich ganz gerne den Klappentext lese. Wenn mich dieser zum Lachen oder zum Nachdenken bringt, dann ist das Buch so gut wie gekauft.
Aber es passiert schon mal, dass mir alleine der Titel eines Buches so anspricht, dass alles andere egal ist und in den Hintergrund tritt.
Ebenfalls ein Buchkaufgrund kann der Autor sein. So habe ich alle Bücher von Chris Carter, Sebadtian Fitzek und James Patterson, Chevy Stevens. Wenn diese ein Buch herausgeben, ist es praktisch von fast im Regal.

Du hast es geschafft! Fast. Zum Ende unseres Interviews hin möchte ich Deine grauen Zellen gerne noch einmal mit einem kleinen Spiel zum Nachdenken anregen. Entweder, Oder.


Entweder ... einen Monat lang in einem U-Boot leben Oder ... einen Monat lang in einer Raumstation leben
Raumstation

Entweder ... im Lotto gewinnen Oder ... fünf richtig gute Freunde finden
Lotto gewinnen

Entweder ... verlernen wie man schreibt Oder ... verlernen wie man liest

Schreiben

Entweder ... alle Deine Klamotten verbrennen müssen Oder ... 90% all Deiner Bücher verbrennen müssen
Kleidung verbrennen

Entweder ... in einem "SAW"-Film sterben Oder ... in einem "Final Destination"-Film sterben
Final destination

Und wie immer: Wenn EUCH das Interview gefallen hat, dann schaut doch mal auf ihrem Blog vorbei!
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